Mehr Akzeptanz für ESport

RVR-Piraten setzen sich für ESport bei den Ruhr Games ein

Die RVR-Piraten begrüßen, dass die Ruhr Games 2017, die vom 15.-18. Juni in Dortmund, Hagen und Hamm stattfand, auch Nischensportarten, die bislang unterrepräsentiert sind, eine Plattform boten. Gerade diese Nischensportarten, wie Parkour, Skaten und BMX, erfreuen sich bei jungen Menschen großer Beliebtheit.

Jedoch vermissten die RVR-Piraten den virtuellen Aspekt bei den Ruhr Games. Zwar fanden verschiedene Virtual Reality (VR) Aktionen statt, diese beschränkten sich jedoch lediglich auf Simulationen, das Bedeutendste im virtuellen Bereich wurde leider vernachlässigt: ESport.

„ESport ist längst im traditionellen Sport angekommen, wird aber vom Deutschen Olympischen Sportbund trotzdem nicht anerkannt. Andere Länder sind da schon weiter. Wir finden es schade, dass die Ruhr Games, die sich doch so für Nischensportarten einsetzen, den sehr populären ESport nicht berücksichtigt haben“, bedauert Frank Fitzke, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Piratenpartei im Regionalverband Ruhr, die vertane Chance der Ruhr Games. „Wir werden uns jedoch dafür einsetzen, dass ESport bei den nächsten Ruhr Games seinen Platz findet.“

ESport ist ein elektronischer Sport, der das wettbewerbsmäßige Spielen von Computer- und Videospielen meint und geistig wie motorisch fordert. Mittlerweile gibt es auf Individual- wie auch auf Mannschaftsspielebene professionell ausgetragene Wettkämpfe, Ligen und Vereine. Vereine wie Paris Saint-Germain, Manchester City und hierzulande Schalke 04 haben bereits eigene Abteilungen für ESport. ESport ist sehr international ausgerichtet.