Die Arbeit des Ruhrparlamentes muss für die Menschen im Ruhrgebiet zugänglich werden

Die Fraktion der RVR-Piraten stellt in der kommenden Sitzung der Verbandsversammlung am 11. März zwei Anträge, die dazu führen sollen, dass die Arbeit des Ruhrparlamentes für die Menschen im Ruhrgebiet transparenter und leichter zugänglich wird.

mcdevitt_dieterZum einen soll die Verwaltung prüfen, ob die Sitzungen des Ruhrparlamentes als Audio-Stream und wenn möglich auch als Video-Stream live auf den Internetseiten des Regionalverbandes übertragen werden und zusätzlich auf diesen Seiten zum Abruf bereitgestellt werden können. Vielen Menschen in der Metropole ist die Arbeit des Ruhrparlamentes bislang noch unbekannt. Nach Meinung der RVR-Piraten muss sich dies dringend ändern, schließlich wird das Ruhrparlament nach dem „Gesetz zur Stärkung des Regionalverbandes Ruhr“ 2020 direkt von den Menschen im Ruhrgebiet gewählt. Wenn die Sitzungen der Verbandsversammlung künftig übertragen werden, ist dies ein erster Schritt, dass Interesse für das Ruhrparlament zu wecken. „Die wenigsten haben die Zeit oder die Möglichkeit, zu den öffentlichen Sitzungen des Ruhrparlamentes zu kommen, sei es aus beruflichen, gesundheitlichen oder terminlichen Gründen. Eine Online-Übertragung mit anschließender Zurverfügungstellen der Sitzungen würde es also erleichtern, die Politik des Ruhrparlamentes zu verfolgen“, begründet der Fraktionsvorsitzende der RVR-Piraten, Dirk Pullem, den Antrag.

Zum anderen soll die Verwaltung prüfen, über welche Software-Lösung das Informationssystem im responsiven Design auf mobilen Endgeräten dargestellt werden kann. Da immer mehr Menschen mobile Endgeräte nutzen, wenn sie sich im Netz Informationen einholen, müssen diese Informationen auch medienbruchfrei und nutzergerecht abrufbar sein. „Das Gremien-Informationssystem liefert nicht nur den gewählten Vertreterinnen und Vertretern des Ruhrparlamentes, sondern auch den Menschen im Ruhrgebiet wertvolle Informationen über Tagesordnungen und Beschlüsse der Sitzungen. Momentan ist die Darstellung auf mobilen Endgeräten leider noch sehr unbefriedigend und animiert Interessierte ganz bestimmt nicht, sich mit der Politik des Ruhrparlamentes zu beschäftigen. Aber genau das möchten wir ja erreichen“, so Dieter McDevitt, Mandatsträger der RVR-Piraten.

Die Anträge findet ihr unter Initiativen