RVR-Piraten begrüßen den Fortschritt bei der Aufstellung des Regionalplans Ruhr
800px-Regionalverband_Ruhr_location_map_03.svgDie Fraktion der RVR-Piraten begrüßt die Fortschritte des Regionalverbands Ruhr bei der Aufstellung des Regionalplans. Dass die Regionalplanung seit 2009 beim RVR liegt und nicht weiter gesplittet wird durch die drei Bezirksregierungen, deren Sitze jeweils alle außerhalb der Region liegen, ist nach Ansicht der Piratenfraktion der richtige Ansatz, das Ruhrgebiet als Metropole zu stärken.

Der regionale Diskurs trug entscheidend dazu bei, dass sowohl die kommunalen als auch die regionalen Bedürfnisse in der der Planung berücksichtig werden. Dass die politischen Vertreter des Ruhrparlaments in die Entscheidungsfindung miteinbezogen werden und wie in der Sondersitzung des Planungsausschusses am 20. Januar 2016 über Workshops und Vorträge informiert werden, ist der nächste logische und wichtige Schritt in die regionale Selbstverwaltung. Insbesondere unter dem Gesichtspunkt, dass die politischen Vertreterinnen und Vertreter 2020 direkt von den Bürgerinnen und Bürgern der Region gewählt werden, müssen wichtige Entscheidungen, die die Metropole betreffen, vermehrt und stärker in ihre Verantwortung gelegt werden.

„Unser Ziel ist es, eine lebens- und liebenswerte Metropole zu gestalten. Mit einer starken Vernetzung in den Punkten Wohnen, Mobilität und Wirtschaft, die das Ruhrgebiet nach vorne bringt. Mit einer stadtübergreifenden Arbeit, wo Städte quasi zu Bezirken werden. Unser Wunsch ist, dass der Regionalplan Ruhr dazu beiträgt und dass in der letzten Konsequenz nicht wieder Abstriche gemacht werden, was die Übertragung von Kompetenzen betrifft“, so Fraktionsvorsitzender der RVR-Piraten, Dirk Pullem.